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Eines Tages wird Alex von seinen Droogs verraten und landet im Gefängnis. Er stellt sich als Versuchsobjekt für ein neues Rehabilitationsprogramm für Schwerverbrecher, der „Ludovico-Technik“, zur Verfügung. Im Rahmen einer zweiwöchigen Behandlung wird er durch Gewaltvideos konditioniert. Mittels Gehirnwäsche wird er zu einer programmierten Maschine, einer Aufzieh-(Clockwork-) Orange, die nur noch Gutes tun kann, umgemodelt. Als Belohnung für die staatlich gelenkte Umerziehung winkt die Freiheit.
Die Regierung jubelt, das Verbrechen scheint besiegt. Doch das Gute ist damit nicht eingetreten.
Wie hoch ist der Preis für die Schaffung von Frieden? Was ist der Friede wert, wenn sich der Mensch nicht mit seinem freien Willen dafür entscheiden kann? Ist diesem erzwungenen Frieden Gewalt, zu der sich der Mensch bewusst entschieden hat, vorzuziehen?
Anthony Burgess bedient sich der Methode der Science Fiction, um diese Fragen zu verschärfen. Er erweitert die „therapeutische“ Gewaltausübung vom Körper auf die Psyche. Die Folgen sind fatal...
Regie: Wilfried Alt | Ausstattung: Christine Brunner | Musik: Andrew Zbik
Mit: Dominik Knapp, Stefan Nászay, Lukas Ullrich und Andrew Zbik
Nach ausgewählten Vorstellungen finden Publikumsgespräche unter dem Titel “DIALOGE A Clockwork Orange” statt.
Premiere: 25. April 2012 | Beginn 20 Uhr
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